Warum Joss Whedon die Welt erobert (hat)

Joss frakking Whedon. Immer wieder musste ich in den Redaktionssitzungen Fragen wie „Wer ist das überhaupt?“ hören. Antworten wurden kaum ernst genommen. Dabei ist Joss Whedon doch niemand geringeres als der größte Kopf der amerikanischen Fernsehwelt. (Steven Moffat ist Schotte.) Zu Ehren seines, ich glaube, achtundvierzigsten Geburtstags, jener welcher vermutlich gestern war, erkläre ich der Redaktion und Euch, sehr vielst geehrteste Leser, warum Warum Joss Whedon die Welt erobert (hat) weiterlesen

Die Kunst in Spielen zeigen

Videospiele sind ein vergleichsweise junges Medium und müssen sich oft den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mit Kunst wenig am Hut hätten und eher industriell denn künstlerisch angehaucht wären.

Der Journalist Duncan Harris hat es sich auf der Seite www.deadendthrills.com zur Aufgabe gemacht, dem entgegenzuwirken und mit Hilfe von hochaufgelösten Screenshots künstlerische Elemente in Spielen zu zeigen.

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Kaugummi #20: Google sieht alles – sogar Kunst

9 Eyes ist der Name des Tumblr-Blogs vom nordamerikanischen Künstler Jon Rafman. 9 Eyes – ein Auge für jede Kamera, die auf dem Kameraturm der unverwechselbaren Google Autos nicht nur Karten, sondern auch Abbilder unserer Wirklichkeit produzieren. Die von Jon Rafman aus Google Street View gesammelten Aufnahmen legen dabei wie Gemälde gerade Letzteres frei. Postkartenmotive, Skurriles, Alltägliches, Schicksale, Abgründe – Momentaufnahmen, die gefühlt so niemals ein Fotograf hätte einfangen können. Ein lustiges, ungewöhnliches bis fast mystisches Panorama aus dem Leben, wie man es in der Kunst kaum finden kann und wie man es von automatisch gemachten Aufnahmen eines Kartendienstes nicht … Kaugummi #20: Google sieht alles – sogar Kunst weiterlesen

Die Kunst des Kommerzes – Die Kurzfilmperlen I’M HERE und THE GIFT übersteigen ihre kommerzielle Herkunft

Es besteht eine nicht zu leugnende Interdependanz zwischen Kunst und Kommerz. Kunst kostet für Konsument und Produzent gleichermaßen. Dalí hat sich und seine Werke profitorientiert vermarktet, Warhol die Kunst als Ware inszeniert. Doch diese Prinzipien lassen sich natürlich nicht nur in der Bildenden Kunst finden. James Cameron hat mit AVATAR erst kürzlich in einem bisher unbekannten Ausmaß demonstriert, wie sehr auch der Film Ware sein kann. Nicht dass das notwendig gewesen wäre. Immerhin hat das Kino v. a. durch Hollywoods Blockbuster schon immer latent das Image des geldgesteuerten Massenmediums inne. Da möchte man den Film gleich als seelenloses Monstrum denunzieren, das mit riesigen Dollarzeichen in den weit aufgerissenen Augen seine eigenen Kinder frisst. Doch dem Kommerz kann auch eine kreative Kraft innewohnen, wie die beiden Kurzfilme I’M HERE von Spike Jonze und THE GIFT von Carl Erik Rinsch eindrucksvoll beweisen. Mag nicht mehr ganz aktuell sein, was in Zeiten des hyperaktiven Internets sicherlich etwas peinlich ist, aber die Filme sind dennoch eine weitere Erwähnung wert.

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