„The same procedure as last year?“ – Dinner for One und andere mediale Silvestertraditionen

„Und bald ist schon wieder eins vorbei.“ Das ist ein Satz, den man rückblickend in den letzten Tagen öfter mal gehört haben dürfte. Die Unternehmen bereiten ihre Jahresabschlussrechnungen vor, alle Leute liegen noch ganz überfressen von Weihnachten zuhause herum und … „The same procedure as last year?“ – Dinner for One und andere mediale Silvestertraditionen weiterlesen

Serienkiller-Special „Doctor Time“: House M.D. – Die Überdosis

Sherlock Holmes im weißen Kittel Angefangen hat alles sehr vielversprechend. 2004 startet die medizinische Krimiserie um den genialen Arzt. Woche für Woche befindet sich Dr. Gregory House auf der Spur rätselhafter Krankheiten, an denen Patienten mit merkwürdigen, ekelerregenden oder faszinierenden … Serienkiller-Special „Doctor Time“: House M.D. – Die Überdosis weiterlesen

Serienkiller: American Gothic

American Gothic ist ein Klassiker der Fernsehgeschichte, der viel im Bereich des Mysteries und des Horror arbeitet. Heute funktioniert das Meisterwerk leider nicht mehr so gut. Und der Konflikt zwischen Gut und Böse wirkt abgedroschen, wären da nicht die grauen Facetten dazwischen. Und dann ist da wieder diese Atmosphäre, die genau den richtigen Punkt zwischen den beiden Polen trifft. Was also ist American Gothic? Der immer sehenswerte Klassiker, oder einfach nur eine schlecht gealterte Serie? Serienkiller: American Gothic weiterlesen

Warum Joss Whedon die Welt erobert (hat)

Joss frakking Whedon. Immer wieder musste ich in den Redaktionssitzungen Fragen wie „Wer ist das überhaupt?“ hören. Antworten wurden kaum ernst genommen. Dabei ist Joss Whedon doch niemand geringeres als der größte Kopf der amerikanischen Fernsehwelt. (Steven Moffat ist Schotte.) Zu Ehren seines, ich glaube, achtundvierzigsten Geburtstags, jener welcher vermutlich gestern war, erkläre ich der Redaktion und Euch, sehr vielst geehrteste Leser, warum Warum Joss Whedon die Welt erobert (hat) weiterlesen

Katharsis

In unserem Leben gibt es viele Gründe seine Gefühle nicht immer offen zu zeigen. Ich will jetzt aber gar nicht altklug daherreden, sondern nur die Basis aufzeigen, von der mein folgendes Geschwafel ausgeht. Ich behaupte, dass wir – vielleicht nur unterbewusst – viel zu viel anstauen. Vielleicht aus den richtigen, vielleicht aus den falschen Gründen. Dazu kommt noch das konstante Unterdrücken von Wünschen, Träumen und diesem ganzen anderen emotionalen Unsinn Katharsis weiterlesen

Weihnachten und die Medien

„Weihnachten ist für mich erst dann Weihnachten, wenn ich „Last Christmas“ im Radio höre“, sagte vor ein paar Jahren mal eine Freundin zu mir. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das noch gar nicht nachvollziehen, und hätte am liebsten den Sender gewechselt. Mittlerweile ist das anders. Grund? Nebensächlich. Gerade habe ich das Radio angeschaltet und lausche eher passiv dem Geblubber des Moderators, und da setzen sie plötzlich ein, die ersten Töne: zum allerersten Mal in diesem Winter schwingt die Luft durch die ach so sanfte Stimme von George Michael.

Irgendwie habe ich gerade Lust darauf. Auf den ganzen Quatsch. Plätzchen backen, Glühwein trinken, durch den verschneiten Hofgarten wandern, auch wenn’s nur auf dem Weg zur Uni ist. Meine Gedanken fliegen über verschneite Täler, George immer noch bei mir, und auf einmal unterbricht mich – bzw. George – in tiefstem bayrisch ein Kerl von der Hofpfisterei aus München und wünscht mir frohe Weihnachten. Aber ich soll doch bitte sein tolles Brot kaufen. Ne, denk ich. Ich fahr doch nicht nach München um ein überteuertes Ökobrot zu kaufen. An Weihnachten noch was gesundes essen? Ohne mich. Außerdem hat der Herr nicht mit meinem studentischen Portemonnaie gerechnet. Pst! Konsumiere… „Weihnachten und die Medien“ weiterlesen