Beyond: Two Souls

Ich war selten so hin- und hergerissen bei einem Spiel wie bei Beyond. Noch Tage nach dem Durchspielen weiß ich nicht, ob es jetzt die spielerische Zukunft, oder ein peinlicher, missglückter Versuch ist. Doch was ich sagen kann ist: Ich hatte Spaß. Ich habe mit Jodie mitgefiebert. Und ich wollte wissen, wie die Story endet. Und da ist es doch egal, ob Beyond jetzt mehr Film oder mehr Spiel ist. Es erzählt seine Geschichte. Und die erzählt es meist gut. Die spielerischen Einlagen wirken zwar manchmal überflüssig, halten die meiste Zeit aber trotzdem bei Laune. Zehn Stunden zugesehen hätte ich nicht, aber zehn Stunden das Gefühl zu haben, ich könnte was bewirken, hat mir die meiste Zeit gereicht. Beyond: Two Souls weiterlesen

Die 11 besten Fernsehbesetzungen, die mir gerade eingefallen sind

Schauspieler gibt es viele. Wenige davon sind nicht widerlich in einigen Rollen. Einige davon machen einem Spaß zum zusehen. Eine handvoll schafft es, einen Charakter wirklich zu erfassen und sich in ihn zu verwandeln. Aber wie viele waren ihre Rolle, bevor sie überhaupt gecastet wurden? Und wieviel dieser Rollen haben tatsächlich noch gute Autoren hinter sich, um interessant zu werden? Die 11 besten Fernsehbesetzungen, die mir gerade eingefallen sind weiterlesen

Gebt mir Omar und ich kauf euer Remake.

Ob Karate Kid (gefühlt) 10.000, a nightmare on elmstreet oder die bald kommende millionste 3 Musketiere-Neuauflage, aus alt mach neu scheint das neue Motto der Hollywoodherrscher zu sein. Dabei stellt sich die Frage, ob neu tatsächlich immer besser ist. Vielleicht ist es an der Zeit, mal einen Blick zurückzuwerfen, um festzustellen: Genauso geil wird es nicht mehr. Vielleicht anders, aber sicher nicht besser und wahrscheinlich nicht einmal gut. Warum? Ganz einfach: Es gibt keine Omar Sharifs mehr auf dieser Welt. Zeit also mal darüber nachzudenken, was Männer wie ihn anders machte und warum kein Orlando Bloom dieser Welt das je toppen könnte. Und das sage ich, die den schönen Knaben sicher nicht von der Bettkante stoßen würde. Aber zurück zum Thema.

Als russischer Arzt und Dichter machte er Julie Christie zur Ikone. Als österreichischer Prinz brachte Catherine Deneuve sich für ihn um, und Barbara Streisand ließ sich in den 60ern sogar vor laufender Kamera von ihm vernaschen. Dabei kann die Besonderheit eines Omar Sharif sicher nicht nur an den stets tränenschimmernden, tiefen Schokoaugen fest gemacht werden (die hat Orlando Bloom auch). Dafür ist er inzwischen auch einfach zu alt und wirkt dennoch, wie seine jüngeren Filme, etwa „Monsieur Ibrahim und die Blume des Koran“, beweisen, noch immer mit der gleichen Intensität. Woran liegt’s? „Gebt mir Omar und ich kauf euer Remake.“ weiterlesen