Mein Jahresrückblick 2012 – Leo

Das ist mein medialer Jahresrückblick für das Jahr 2012. Auf meinem Passfoto kann man schon sehen, wie gerne ich schwimmen gehe, oder am – oder vor dem – Strand liege, um ein wenig zu schmökern. Man kann die Welt ja nicht auf ihre Medien reduzieren, aber trotzdem spiegeln sie oft Entwicklungen wieder, die durchaus interessant sind. Zum Beispiel das Mohammedschmähvideo, das ich zwar nicht kenne, aber hierbei doch mal erwähnen will, wenn ich schonmal einen Jahresrückblick schreiben darf. Medien kosten Menschenleben. Das ist ein schöner Satz. Des weiteren haben sie für mich im letzten Jahr folgendes hervorgebracht: Buch: Da gibt … Mein Jahresrückblick 2012 – Leo weiterlesen

Mein Lieblingsbuch – Leo mit „Ä“ von Max Goldt

Vorwort:

Liebe Leser,

mit diesem Artikel beginnt eine kleine Serie auf dem Dispositiv. Hierbei sollen wöchentlich Lieblingswerke aus einem bestimmten Medium präsentiert werden. Da solche Lieblinge immer subjektiv sind und etwas sehr persönliches für den jeweiligen Redakteur darstellen, werden sie in den folgenden Texten auch so behandelt. Erwartet also keine vermeintlich objektiven Rezensionen. Eher will die Redaktion versuchen ihre Begeisterung für bestimmte Werke verständlich zu machen und eventuell auch im einen oder anderen zu wecken. Den Anfang machen unsere Lieblingsbücher.

Viel Vergnügen,
Philipp

Beginnen wir also mit einem…

Ä

„Mein Lieblingsbuch – Leo mit „Ä“ von Max Goldt“ weiterlesen

Das letzte Universalgenie

Der erste Fall des Professors: "Eine Unze Radium"
Der erste Fall des Professors: "Eine Unze Radium"

Wir befinden uns in der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende. Die Eisenbahn ist fester Bestandteil des modernen Lebens, das Automobil wurde gerade erst erfunden, man kann über neumodische Telefone jederzeit Jeden kontaktieren. Die Welt sprudelt über vor neuen Erfindungen, alles befindet sich im Umbruch. Politische Spannungen und eine vom Kapitalismus verwöhnte westliche Gesellschaft sind die Spielstätte der Van-Dusen-Chronik – Der Hörspielreihe, die vom letzten Universalgenie der unübersichtlich gewordenen westlichen Welt erzählt: Professor Doktor Doktor Doktor Augustus van Dusen, Denkmaschine, Wissenschaftler und Kriminologe, genauer gesagt Amateurkriminologe. „Das letzte Universalgenie“ weiterlesen

Gemeinsam untergehen: Noch nie war es so schön wie heute.

Steig jetzt aus, bevor es zu spät ist! Facebook wartet mit den umfangreichsten Neuerungen in der Geschichte des Unternehmens auf. Damit wird es der Internetplattform gelingen, die Nutzer noch stärker an sich zu binden und die Abmeldung zu erschweren.

Nach der Entwicklerkonferenz „F8“ steht fest: Facebook will noch tiefer in das Leben seiner Nutzer einblicken. Bald ist es möglich, innerhalb seines Profils wichtige Ereignisse seines ganzen bisherigen Lebens zu speichern. Sie werden nach Wichtigkeit sortiert, Unwichtiges wird nach einem bestimmten Zeitraum ausgeblendet. So bildet die Profilseite einen detailierten Lebenslauf. In den USA werden die kostenlosen Videostreamingportale Hulu und Netflix bereits in das soziale Netzwerk eingebunden. So können Freunde automatisch sehen, welchen Film oder welche Serie man sich gerade ansieht. Sobald Facebook den Service noch umfassender gestaltet, auf andere Medien, oder Konsumformen überträgt, werden viele Konzerne noch mehr vom sozialen Netzwerk abhängig. Durch die unglaublich hohe Nutzerzahl (800 Milionen) hat Facebook einen ansehnlichen Machtstatus erreicht. Irgendwie unheimlich, oder? „Gemeinsam untergehen: Noch nie war es so schön wie heute.“ weiterlesen

Schlecht bezahlte Schauspieler?

Die Zuschauer erwartet ein düsteres Szenario, als sie den Theaterraum betreten: minimalistische Beleuchtung, ein Schimmer des aufkeimenden Mondes, in den Raum geworfen durch eine Lücke in der ansonsten gänzlich geschwärzten Fensterfront. Auf der Bühne die gesamte Besetzung des Theaterstücks, außer den zwei „Wissenden“ (Eva Hofem und Daniela Mengdehl), die im Original von Oscar Wilde nicht vorkommen. Sie postieren sich wenig später am Rand der Bühne verharren dort.
Die übrigen Personen sitzen auf Stühlen im Halbkreis aneinandergereiht und schweigen. Alle tragen weiße Halbmasken, wie man sie aus venezianischen Karnevals kennt. In der Mitte des Halbkreises: Salome (Helena Michel), ganz in weiß.
So wie es los geht, geht es auch weiter und so endet es auch: Pathetisch. Verglichen mit der Bedeutung und der Wichtigkeit die es im Stück einnimmt, ein viel zu kleines Wort.
„Schlecht bezahlte Schauspieler?“ weiterlesen