Elektrisches Blut

Wer war 2010 nicht auf einer Elektro-Party? 2010, das Jahr der elektronischen Musik. Kaum ein Hip Hop Song kommt mehr ohne elektrische Beats aus, selbst die USA scheinen endlich mit den Tönen aus dem Computer infiziert worden zu sein. Seit Kraftwerk in den 70ern damit begonnen haben eine neue Form der Musik zu spielen, hat sich viel getan. Fritz Kalkbrenners Debutalbum Here Today Gone Tomorrow ist ein auf CD gepresstes Denkmal der Clubkultur von 2010.

Der Techno war auch in den 90ern schon weit verbreitet. Hört man sich die Tracks von damals heute jedoch an, hat es nicht mehr viel mit der Musik zu tun, die wir heute in den Clubs zu hören bekommen. Der Techno hat sich in etliche Sparten geteilt und begeistert jeden Geschmack auf seine Art und Weise. Elektronische Musik ist nur der Überbegriff, wie Metal für die wilde Gitarrenmusik, die sich ebenfalls in Speedmetal, Deathmetal und zahlreiche weitere Untergruppen unterscheiden lässt. Wie auch schon in den 80ern und frühen 90ern bleibt Berlin auch ohne die LoveParade eine der großen Hauptstädte des Techno und hat mehr zu bieten als jede andere Stadt in Deutschland, wahrscheinlich sogar der ganzen Welt.

„Elektrisches Blut“ weiterlesen

Harry Potter und der erste Part des zweiteiligen siebten Teils der in acht Werken verfilmten Buchreihe


1. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

geschrieben von Astrid Hebecker.

Lange ersehnt wie einst das Buch! Millionen von Menschen freuten sich schon auf diese Filmpremiere von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 – und endlich ist es nun auch in Deutschland so weit!

Harry (Daniel Radcliff) macht sich mit seinen beiden Freunden Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) auf in ein neues Abenteuer, doch diesmal nicht in Hogwarts, da Harry von Lord Voldemort (Ralph Fiennes) gesucht wird. So kommt es gleich am Anfang, noch vor der Hochzeit von Rons Bruder Bill und Fleur, zu einer rasanten Verfolgungsjagd. Doch auch die Hochzeit bleibt nicht so friedlich wie erhofft und es gibt erste Verletzte und sogar Tote. Die restliche Zeit des Filmes geht diese Grundhandlung weiter, wobei die drei Jungzauberer versuchen, die Horkruxe (Seelenteile) Voldemords aufzuspüren und zu zerstören. Was nicht so einfach ist, wie es scheint, aber mehr soll hier nicht verraten sein „Harry Potter und der erste Part des zweiteiligen siebten Teils der in acht Werken verfilmten Buchreihe“ weiterlesen

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

Schafft es Pixar auch mit dem zweiten Sequel ihres Erstgeborenen die Qualität ihrer Filme auf höchstem Niveau zu halten?

Der Vorfilm. Lange hatte er Tradition, mittlerweile kennt man ihn nur noch von Filmfestivals oder einigen Programmkinos. Pixar lässt die Tradition wieder aufleben und zeigt vor Toy Story 3 einen wieder einmal extrem tollen Kurzfilm. Night & Day spielt mit der Mischung aus alter 2D-Zeichentrickkunst und modernen Animationen in 3D.  Schon dafür lohnt sich der Besuch des Kinos.

Ebenso verspielt und neuartig beginnt dann auch Toy Story 3. Der böse Charlie Naseweis hat Gold gestohlen und Woody steht nun vor Frage, ob er ihm hinterherjagen soll um ihn endlich zu schnappen oder ob er sich um die vielen Troll-Weisenkinder in dem Zug kümmert, bevor sie über die zerstörte Brücke in den tot fahren. Stop! Alles bloß Fantasie. Diese Zeiten sind vorbei und existieren nur noch auf alten Videokassetten. Andy, der junge dem Woody und Co. gehören ist mittlerweile nämlich deutlich älter geworden und spielt schon lange nicht mehr mit Spielzeug. Auch Woodys Versuche, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, gehen nach hinten los. Das College ruft und Andy packt seine Sachen. Wohin mit den Sachen, wenn man nicht mehr damit spielt?  Dachboden, College, Müll oder die Sunnyside KITA?

„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!“ weiterlesen

Schneemann bauen is‘ nich‘ Alter!

Walter (Jürgen Rißmann), ein glückloser Auftragskiller, soll für den ehemaligen Unterweltboss Berger (Reiner Schöne) einen Job erledigen. Zusammen mit seinem labilen Berufskollegen Micky (Thomas Wodianka) soll Walter in Bergers Abwesenheit auf dessen Villa und seine junge Ehefrau Sibylle (Eva Katrin Hermann) aufpassen. Was zunächst mehr nach bezahltem Urlaub in verschneiter Bergkulisse als nach Arbeit aussieht, wird schlagartig kompliziert, als Sibylle durch ein dummes Missgeschick ums Leben kommt. Um nicht für das plötzliche Ableben der Gattin verantwortlich gemacht zu werden, lassen Walter und Micky die Leiche verschwinden und legen eine falsche Fährte. Doch damit gehen die Probleme erst richtig los…

9 Jahre hat es gedauert, dass Thomasz Thomson wieder einen Film gemacht hat. Sein Debutfilm war der 2001 erschienene Stiller Sturm. Seitdem hat er sich die Brötchen mit Werbespots (hauptsächlich für RTL) verdient. Der Look und Stil des Films ist aber definitiv nicht von dieser Tätigkeit beeinflusst worden und das ist auch gut so.

„Schneemann bauen is‘ nich‘ Alter!“ weiterlesen

Kele boxt jetzt im Alleingang!

Viele haben es versucht –  Julian Casablancas von den Strokes, Mike Shinoda von Linkin Park oder Pete Doherty von den Libertines. Keiner von ihnen konnte an den Erfolg und die Qualität der Musik, den sie als Band hatten, anknüpfen. Wenn es bei Kele nicht klappen sollte, könnte es Kritisch für ihn werden, da er nicht sagen kann, ob er sich nochmal mit seinen alten Kollegen zu einem weiteren Album aufraffen kann.

Sein Debutalbum „The Boxer“ ist seit kurzem im Handel erhältlich und geht noch tiefer ins elektronische als das letzte Bloc Party Album „Intimacy“. Man hört ihn definitiv noch an einigen Stellen raus, den typischen Bloc Party Sound der schon immer gewisse elektrische Züge aufwies. Die krassen Gitarrenriffs sind aber komplett raus.  Wenn man sie hört, dann höchstens im Hintergrund in einem Loop. Was dieses Album auszeichnet, sind die Tracks, die eine Mischung aus starkem Beat und Keles sanfter Stimme bieten.

„Kele boxt jetzt im Alleingang!“ weiterlesen

Die 5. Bayreuther Mediennacht – Ein Nachruf

Die  Bayreuther Mediennacht öffnete schon zum 5.mal ihre Pforten und die Studenten kamen in großer Zahl. Das Programm bestand aus einem fiktionalen und einem nicht-fiktionalen Block und bot über 5 Stunden an Unterhaltung. Ob der Abend halten konnte, was man sich von ihm versprach?

Man hat sich nicht gefragt, wo der rote Teppich ist, und man hat sich auch nicht gewundert, dass keine Fotografen ein Blitzlichtgewitter auf die in ihren Limousinen eintreffenden Teilnehmer mit ihren treffend aussehenden Begleitungen abfeuern. Die Mediennacht fing so an wie man es auch erwartet hatte: ein gemütliches Zusammentreffen meist bekannter Mitstudenten, Dozenten und Professoren die teils festlich, teils studentisch und teils studentisch mit fest erkennbarem Willen zum festlichen Outfit gekleidet waren.

Die Theke aus festverbundenen Bierkästen und die nicht ganz so edel wirkenden,  jedoch liebevoll mit Tischdekorationen (Tücher und Kerzen) verzierten Stehtische erinnerten eher an den Beginn einer lockeren Party. Sehr angenehm und ein bisschen mit DDR Charme versehen  war der Saal, in dem die Filme auf einer Leinwand  gezeigt wurden, welche ihren Zweck verantwortungsvoll erfüllte.

„Die 5. Bayreuther Mediennacht – Ein Nachruf“ weiterlesen

CRYSTAL CASTLES – „CRYSTAL CASTLES II“ CD-Rezension

Rebellische Vintage-Atari-Music-Art oder anarchischer 8-Bit Synthie-Punk? Interessant ist die Musik von Crystal Castles in jedem Fall. Jedermanns Geschmack dennoch wohl kaum.

„Deathray! Deathray! Deathray! Deathray!“ dröhnt komplett übersteuert, wie auch der Rest der Musik, gebrüllt von Sängerin Alice Glass im Lied „Doe Deer“ aus den Lautsprechern. Eine Hymne an Bambi oder eher ein Versuch, die Geräusche, der von Tesla in den 1920er und 30er Jahren entwickelten, elektromagnetischen Waffe in Musik umzuwandeln? Man weiß es nicht. Das neue Album der Kanadier von „Crystal Castles“ geht aber mal wieder an einige Grenzen des Hörgenusses.

„CRYSTAL CASTLES – „CRYSTAL CASTLES II“ CD-Rezension“ weiterlesen

Ich will ein Macbook! Aber brauche ich eigentlich eins?

Was ist es wirklich, dass den Mac so besonders macht? Die Technik oder das perfekte Marketing? Versuchen wir einmal herauszufinden, ob es sich lohnt, einen Mac zu kaufen.

Man kann sagen was man will. Wenn man ein Auge für Design und Ästhetik hat, ist es einem fast peinlich, wenn man sein Windows-Plastik-Notebook neben einem Macbook öffnet. Wunderschönes gebürstetes Aluminium beim Macbook Pro oder hochglanzweiß beim Macbook flirtet einfach besser mit unseren Augen als grau oder schwarz in Formen, die nur auf Funktionalität ausgelegt sind, wie bei den meisten Windows Notebooks.

Das Design hat seinen Preis. 899 Euro für das 13 Zoll Macbook bis über 2.249 Euro für das 17 Zoll Macbook Pro sind mehr als happig. Dafür sollte man einiges erwarten können. Die Chips, die in den Apple Rechnern verbaut werden, kann man allerdings auch in normalen, deutlich günstigeren Laptops finden. So kostet ein Macbook Pro mit 2,53 Gh, 4GB Ram, und 500 Gb Festplatte 1749 Euro. Im Vergleich dazu, ein Acer Notebook mit besserer Grafikkarte und mehr Festplattenspeicher nur knapp über 1000 Euro.

„Ich will ein Macbook! Aber brauche ich eigentlich eins?“ weiterlesen

Du willst zum Film?
Der Praktikumsführer für die Jobs am Filmset

Du willst mal sehen, wie es am richtigen Filmset zugeht? Sehen, wie die Profis arbeiten? Gucken, ob du dir vorstellen könntest für den Rest deines Lebens als Freelancer einen Filmjob auszuüben? Nun, um auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen, musst du ein Praktikum beim Film machen. Und damit du dort nicht ins kalte Wasser fällst, hilft dir der Praktikaführer bei der Auswahl, der für dich richtigen Abteilung.

Es ist wichtig, an der richtigen Stelle reinzuschnuppern. Also nicht nur den zu dir am besten passenden Praktikumsbereich zu wählen, sondern auch die richtige Art von Produktion. Die Abläufe am Set einer Arthouse-Kinofilmproduktion sind nämlich deutlich anders als die, einer Soap-Fernsehserienproduktion. Die Unterschiede gehen da von der jeweils verwendeten Technik über die Länge der Arbeitszeiten bis hin zu der Sorgfalt mit der gearbeitet wird. Empfehlenswert ist natürlich am ehesten die Kinofilmproduktion, auch wenn sie dort am meisten von dir erwarten und du mit Arbeitszeiten von 12 bis teilweise 18 Stunden rechnen solltest.

Den besten Einblick in alle Abteilungen bekommst du als Set-Praktikant (auch Setrunner genannt). „Du willst zum Film?
Der Praktikumsführer für die Jobs am Filmset“
weiterlesen