Der wirklich letzte Film

14 Jahre, 7 Bücher, 8 Filme – und alles hat ein Ende. Die Ära Harry Potter schließt mit dem heißersehnten und doch gefürchteten letzten Teil.  Nun kann man nicht mehr aus dem Kino gehen und sich auf den nächsten Teil freuen.


Im 2. Teil von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes geht die Suche nach den Horkruxen von Harry (Daniel Radcliff), Ron (Rupert Grint), Hermine (Emma Watson) weiter. Doch während die drei bei ihrer Suche durch Großbritanien reisen, hat sich in Hogwarts einiges verändert, denn Severus Snape ist nun Schulleiter und weitere Todesser sind in der Lehrerschaft.

Dort treffen zum Schluss, im finalen Kampf zwischen Gut und Böse alle aufeinander. Es ist der kürzeste Film der Pottergeschichte und sollte der krönende Abschluss werden, doch leider wird er diesem Anspruch nicht vollkommen gerecht. „Der wirklich letzte Film“ weiterlesen

Die Träumer – ein düsterer Traum der ganz anderen Art

Zwei Personen, eine Bühne, das Stück “Tagträumer” von William Mastrosimoe, Fingerfarben, Bilder und Musik – das waren die Grundlage für die Inszenierung “Die Träumer” von Katharina Sturm. Ein Stück das berührt, verwirrt und einfach mal anders ist.

Jeden, den man danach befragen würde, wird es anders finden, denn dieses Stück ist nicht wie jedes andere, es ist etwas besonderes. Der Text des Stückes ist eine wunderbare Sprache, wie ich finde, die jedem ein anderes Bild vermittelt, und oft zu deftig ist, doch nicht jedem gefällt er. Einige fanden die Inszenierung gut, aber das Stück gefiel ihnen nicht. Ich finde ihr ist eine tiefe, rührende Geschichte gelungen, die gut von den beiden Darstellern umgesetzt wurde, doch manchmal nehme ich ihnen das Spiel nicht ab und sehe nicht ihre Figur, sondern sie selbst, wie sie spielen.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – allweihnachtlicher Märchenzauber

Ein junges Mädchen, dessen Eltern tot sind und das nun mit der Stiefmutter und Stiefschwester zusammen leben muss, wobei sie wie eine Magd behandelt wird, trifft auf den Prinzen. So kann man wohl das bekannteste Märchen, von dem es unzählige Versionen gibt, kurz zusammenfassen.

So auch Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, welcher 1973 als DEFA Co-Produktion von CSSR und DDR entstand und in der CSSR (1973), DDR (1974) und in der BRD (1975) erschienen ist. Hier hat Aschenbrödel (Libuše Šafánková) drei Freunde: ihr Pferd( Nikolaus), ihre Eule (Rosalie) und ihr Hund (Kasperle).

Als das Königspaar (Rolf Hoppe, Karin Lesch) mit Gefolge zu Besuch auf dem Gut der Stiefmutter (Carola Braunbock) ist, bringt diese sie dazu, zum Ball eingeladen zu werden. Deswegen wird der Knecht beauftragt, Stoffe aus der Stadt zu holen. Da ihm Aschenbrödel sehr am Herzen liegt, fragt er, was er ihr mitbringen könne. Sie wünscht sich nur das, was ihm auf dem Weg vor die Nase fällt – das sind die 3 Haselnüsse. Doch es sind keine normalen, sondern Zaubernüsse. In der ersten Nuss ist ein Jägerkostüm, in der zweiten ein Ballkleid und  in der dritten ein Hochzeitskleid. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – allweihnachtlicher Märchenzauber“ weiterlesen