Heute würde man sich vermutlich drei Minuten darüber aufregen, ob diese Dauerbeschallung dem Produkt Fußball schadet. Damals war es einfach die WM. Man nahm es hin. Mehr noch: Man liebte es irgendwann, weil es zur Erinnerung wurde. Es war der Soundtrack eines Sommers, in dem Mesut Özil noch wie die Zukunft aussah, Müller wie ein Zufall, der sich als Weltklasse verkleidet hatte, und Schweinsteiger irgendwie schon immer Schweinsteiger war.

