Z3 – 100. Geburtstag von Konrad Zuse

Nein es handelt sich bei der „Z3“ nicht um einen Flitzer aus den bayrischen Motorwerken, sondern um die wohl erfolgreichste Erfindung die Konrad Ernst Otto Zuse jemals entwickelt hat.

Zuse studierte an der technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg (heute TU Berlin) Bauingenieurwesen und hatte bereits während seines Studiums viel mit mathematischen Gleichungen und komplizierten Rechnungen zu tun. Bei seiner späteren Anstellung als Statiker bei den Henschel-Flugzeugwerken in Schöneberg wurde er die ewige Rechnerei jedoch leid und gab den Beruf auf.

Er zog sich zurück in die Wohnung seiner Eltern, in der er eine Maschine entwickelte welche es ihm ermöglichen sollte komplizierte Rechnungen zu vereinfachen und zu automatisieren. Es enstand die „Z1“, welche jedoch noch starke Probleme machte,da sie rein mechanisch arbeitete, dennoch aber der erste funktionierende Computer der Welt war. Zuse baute dann seinen nächsten Computer (Z2) mit den schon vorhandenen Telefon-Relais, welche zwei Schaltungen kannten: Strom an /Strom aus also 0 und 1. Der Rechner basierte also schon von Anfang an auf dem binären System.

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