Als Anfang Dezember mit Terry Bogard der neue DLC Kämpfer für Super Smash Bros. Ultimate erschien, packte mich aus irgendeinem Grund die Lust mich mal mehr mit seinen Spielen auseinander zu setzen. Terry ist vor allem bekannt durch die Fatal Fury und King of Fighters Reihen. Viele Spiele sind jedoch schon etwas älter und nicht auf vielen Plattformen erhältlich. Da bin ich dann auf das Mobile Game King of Fighters Allstar gestoßen.

Mit KOF Allstar hat man ein echt gutes Beat‘ em Up für’s Handy, das dafür, dass es umsonst ist, mit äußerst viel Content und Qualität auffährt. Im Storymodus kämpft man sich von den King of Fighters Turnieren von 1994 bis 1998 als ein neuer Charakter durch, den niemand kennt und der keine Erinnerungen an seine Vergangenheit hat. Begleitet wird man von Noah, einem jungen Mädchen, die erst unscheinbar wirkt. Zudem gibt es neue Charaktere, die, ähnlich wie in Matrix, wissen, dass KOF nur Spiele sind und sie sehen den Spieler und Noah als Anomalien, die die Geschichte verändern. Es gibt also noch einen übergeordneten Plot. Dargestellt wird das Ganze in Visual Novel Dialogen mit echt schönen Bildern und nach einiger Zeit wachsen einem die Charaktere auch immer mehr ans Herz.

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Der Hauptteil des Spieles ist jedoch der Kampf und dieser bietet alles was man braucht. Mit bis zu drei auswählbaren Kämpfern, zwischen denen man hin und her wechseln kann, stürzt man sich mit spezifischen Special Moves und Assists in den Kampf. Auch Blocken und Ausweichen sollte man nicht vernachlässigen. Dadurch bietet sich wirklich viel Kombopotenzial an. Vor allem, wenn man die Charaktere etwas kennt und dann riesige Kombos landet, macht es echt Spaß! Leider benötigt das Spiel eine relativ beständige Internetverbindung, um zwischen den Kämpfen fortzufahren. Neben der Story gibt es zudem zahlreiche andere Modi, die herausfordern und bei denen man sich Verbesserungsmaterialien für seine Kämpfer verdienen kann. Neben typischen farblichen Charakterstärken und -schwächen, die man ausnutzen kann, kann man auch viel an Upgrades investieren. Neue Kämpfer verdient man sich, indem man die Rubine (die Spielwährung) für eine Art Sammelkarten Boosterpacks ausgibt. Dabei sind die Chancen auf gute Charaktere, im Vergleich zu anderen Spielen mit diesem System, aber noch im angemessenen Rahmen und es bleibt spannend. Aber keine Angst, es gibt zwar Echtgeldtransaktionen, aber man verdient auf jeden Fall genug, um seinen Spaß zu haben. Tägliche Herausforderungen locken mit angemessenen Belohnungen und wenn man mal mehr spielt, hat man schnell viele Rubine zusammen. Und große Events, wie die Kollaboration mit Tekken 7 bringen neuen Wind ins Spiel und motivieren weiter. Ich denke andere große Reihen wie Street Figher werden da nicht lange auf sich warten lassen. Wenn ihr also ein Mobile Game sucht, dass zwar nicht immer für Zwischendurch taugt, aber dafür mit viel Inhalt und Action auftrumpft, dann probiert KOF Allstar doch mal aus!