(Der) Redewert – Über Gaming, Erinnerungen aus der Jugendzeit und gesellschaftliche Akzeptanz [E01]

Vorurteile. Die meisten von uns wurden sicherlich schon mal aufgrund ihres Aussehens, ihres Musikgeschmacks oder ihren Hobbys in die eine oder andere Schublade gesteckt. Oftmals ist das ja auch nicht weiter wild und man ignoriert sowas gekonnt. Einige Soziologen würden … (Der) Redewert – Über Gaming, Erinnerungen aus der Jugendzeit und gesellschaftliche Akzeptanz [E01] weiterlesen

Zoe Ferraris – Krimi in Dschidda

In nunmehr zwei Büchern schreibt die Amerikanerin Zoe Ferraris auf ungewöhnliche Weise über den Islam in Saudiarabiens konstervativstem Staat Dschidda und weckt dabei die Erkenntnis, dass wir eigentlich viel zu wenig wissen, um uns eine Meinung bilden zu können. Grund genug sich sie und ihre Art über eine völlig fremde Kultur zu sprechen einmal genauer an zu sehen.

Bücher über den Islam und die Herausforderung darin zu leben, insbesondere als Fremder, hat es gegeben und gibt es.  Oder womöglich sollte man sagen, Bücher die sich mit dem Leben in Ländern, die vom Islam geprägt sind befassen. So zeichnet Betty Mahmoody in „Nicht ohne meine Tochter“ ein äußerst krasses Bild einer Gesellschaft, in der das Wort des Mannes, selbst eines psychisch so labilen, alles und das Wort einer Frau so gut wie nichts gilt. Dass ihr Mann geistig nicht ganz zurechnungsfähig ist und deshalb handelt wie er handelt, die Frau in den Iran lockt, schlägt, einsperrt und ihr die Tochter nimmt, kann nur wenig darüber hinwegtäuschen, dass es die Gesellschaft ist, die sein Verhalten deckt und teilweise sogar unterstützt.

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