Sneak Preview: 30 Minuten oder weniger (Kurzkritik)

Nach den letzten Enttäuschungen in der Sneak, kam letzten Montag endlich wieder ein Film über dem Durchschnitt.

Nick (Jesse Eisenberg) ist der typische Looser: Um über die Runden zu kommen muss er für seinen fiesen Boss Pizza ausfahren. Die große Wendung in seinem Leben kommt, als zwei weitere Looser ihm eine Bombe umbinden und zwingen, eine Bank auszurauben. Schafft er den Raub nicht innerhalb 10 Stunden, drohen sie damit, die explosive Weste an seinem Körper zu zünden. Sein einziger und bester Freund Chet (Aziz Ansari) unterstützt ihn unfreiwillig und so beginnt eine komische Jagd nach dem großen Geld.

Ihr merkt schon, dass ich mich kurz halten will. 30 Minuten oder weniger ist nämlich auf jeden Fall nicht die Komödie des Jahres. Die Story ist vorhersehbar, manche Witze gehen deutlich unter die Gürtellinie und ein paar auffällige Filmfehler trüben den Gesamteindruck.

Die gute Grundidee und die guten Schauspieler machen vieles wieder wett. Allen voran Jesse Eisenberg, den ich immer wieder gern sehe. Wer einen Männerabend mit Bier und Pizza plant, kann sich ohne Bedenken diesen Film ausleihen. Er erfüllt den Job als nette Abendunterhaltung. Für den nächsten Kultfilm à la Hangover müsst ihr aber weitersuchen.

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