Kaugummi #19: King Arthur’s Gold

Man bekommt eher selten die Chance ein Computerspiel noch während seinen frühen Entwicklungsphasen zu spielen. Und wenn doch, dann können Bugs und sonstige Funktionseinschränkungen dem Spaß schnell ein Ende machen. King Arthur’s Gold ist hier zum Glück anders, was wohl auch an seiner Einfachheit liegt.

Schön macht das Spiel vielleicht auch, dass es Kindheitserinnerungen weckt: in pixeliger Retro-Grafik können die SpielerInnen wie im Sandkasten Ritterburg spielen. Dazu eine Portion Minecraft in 2D und viel Ameisenfarm-Feeling. Es gibt drei Klassen: Bauarbeiter, Schützen und Ritter. Bauarbeiter können Steine für den Burgenbau abbauen und Gold sammeln. Das Team, das als erstes eine bestimmte Anzahl an Goldeinheiten gesammelt oder vom Gegner gestohlen hat, gewinnt.

Mit Rittern und Bogenschützen kann das eigene Gold verteidigt werden oder man begibt sich auf Raubzug. Ritter haben ein Schild zur Abwehr und können mit Schwert und Bomben angreifen. Mit den Bogenschützen lässt sich das andere Team nach etwas Übung mit einem regelrechten Pfeilhagel eindecken. Mehr Grundlagen sind für den Schnellstart auch erst einmal nicht nötig.

Nach kurzer Zeit wird man selbst darauf kommen, wie sich Leitern, Türen und Katapulte nützlich einsetzen lassen.
Interessant ist auch auszuprobieren, wie sich kleinere Regeländerungen auf die Spieltaktiken auswirken. In früheren Versionen gab es noch keine Bomben und Katapulte, daher wurde viel mit den Schützen gespielt denen bei geschickt gebauten Verschanzungen die Ritter nur wenig engegenzusetzen hatten. Die Mauern sind jetzt dank Sprengstoff schneller zu überwinden und auf der anderen Seite muss man sich überlegen, ob man die zu Tage geförderten Steine lieber mit dem Katapult verschießt oder verbaut.

Die Spielsituation ändert sich quasi ständig, Brücken oder Tunnels werden ins andere Lager gebaut und wieder eingerissen oder verbarrikadiert. Der Trailer unten gibt einen kleinen Einblick ins Gameplay. Die Beta-Versionen für Windows und Linux laufen stabil. Eine Mac-Version soll noch folgen. Das Spiel ist bisher kostenlos. Ob das Entwicklungsteam eine kostenpflichtige Version im Fall der Fertigstellung geplant hat ist noch unbekannt. Bis dahin macht das, was das Spiel bisher kann, aber schon mächtig Spaß.


King Arthur’s Gold Gameplay Trailer 2

Enticklungs-Tumblelog zu King Arthur’s Gold mit Downloadmöglichkeit.

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