Die besten Spiele 2016 – Tipps aus der Redaktion

Overwatch

Tobias: Im Mai 2016 erschien das neue Spiel von Blizzard Entertainment. Endlich wieder ein neues Spiel des Unternehmens, was auch schon für so großartige Franchisen wie Warcraft, Star Craft oder Diablo bekannt und beliebt ist. Kein Spiel hat mich persönlich mehr faszinieren können als Overwatch. In meiner Meinung bestätigen mich nicht nur die Spielerzahlen, sondern auch die so schnelle Entwicklung des Spiels hin zu einem der beliebtesten E-Sport-Titel dieses Jahres. Wie Blizzard es schafft mit immer neuen Details zur Hintergrundgeschichte der Helden die Lore des Spiels zu erweitern ist einfach genial und lässt auch für die Zukunft viel Spannung offen …

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Uncharted 4: A thief’s end

Konstantin: Nathan Drake arbeitet mittlerweile zurückgezogen als Bergungstaucher und führt ein gewöhnliches Eheleben mit Elena. Den Abenteuern hat er abgeschworen. Das ändert sich schlagartig, als sein tot geglaubter Bruder Sam auftaucht und ihm um Hilfe bei der Suche nach einem sagenumwobenen Piratenschatz bittet. Unter einem Vorwand verabschiedet er sich von seiner Ehefrau und die beiden Brüder folgen den Hinweisen des berüchtigten Piratenkapitäns Henry Avery rund um die Welt, dicht gefolgt von den skrupellosen Söldnern eines alten Freundes, der es ebenfalls auf die Reichtümer abgesehen hat. Umso näher sie dem Schatz kommen, desto unumgänglicher wird für Nate die Frage, welches Leben er sich eigentlich wünscht. Abenteuer und Nervenkitzel oder Familie und Sicherheit?
Zum Finale der Reihe läuft Nathan Drake noch einmal zur Höchstform auf – und ballert sich mitten in unser Herz!

Imanuel: Action-Adventures gibt es viele. Ebenso coole Helden mit markanten Sprüchen auf den Lippen. Und auch wenn man nach bleihalten Kämpfen mit massenhaft Explosionen sucht, muss man nie weit suchen. Doch was macht Uncharted 4 dann so besonders, warum ist gerade dieses Spiel anders als die Konkurrenz und markiert den Höhepunkt der Reihe?
Ganz einfach, weil Naughty Dog ein weiteres Mal zeigt, dass das Entwickler-Studio nicht nur Meister der Technik, sondern eben auch der Details sind. Die Charaktere sind vielschichtig, besitzen verschiedene Facetten, Motive und gut ausgearbeitete Persönlichkeiten. Das neue Kampfsystem hält den Spieler in Bewegung, es geht mehr denn je um die Dynamik, das eigenständige Nachdenken und Taktieren. Die Dialoge sind glaubwürdig geschrieben, ganz allgemein fühlt man sich nicht als Betrachter, sondern als Teilnehmer des Geschehens. Abgerundet wird die hervorragende Singeplayer-Kampagne mit einem guten Multiplayer-Modus, dem kürzlich erst ein Gears-ähnlicher Horde-Modus hinzugefügt wurde!
Achja, und die Grafik. Egal, für wie stabil Ihr euren Kiefer haltet, bei dem, was Uncharted 4 auf den Bildschirm zaubert, bleibt keine Kinnlade oben.

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Shadow Tactics: Blades of the Shogun

Konstantin: Shadow Tactics belebt das tot geglaubte Genre der Echtzeit-Taktik (u.a. Commandos, Desperados) wieder – und schießt über Nacht an die Spitze der Steam-Verkaufscharts!
Mit bis zu fünf Figuren schleicht der Spieler durchs historische Japan des 17. Jahrhunderts und bahnt sich mit List, Tücke und einzigartigen Fähigkeiten einen Weg durch die schier unzähligen Gegnerhorden.
Mimimi Productions liefert ein Schleich-Vergnügen der Extraklasse mit schicker Cel-Shade-Optik und perfekt harmonierenden Charakteren – und gewinnt zum Lohn den deutschen Entwicklerpreis 2016 für das beste deutsche Spiel.

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Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske

Nimm was dir gehört

Nika: Dishonored 2 wurde am 11. November 2016 veröffentlicht und erntete großes Lob für Story, Charaktertiefe und Gameplay. Wie aus Dishonored gewohnt, begeben wir uns  wieder in die Steampunk-Welt hinein und dürfen auch 15 Jahre später noch spannende Stealth-Action erleben. Die mittlerweile 25-jährige Emily Kaldwin hat ihren rechtmäßigen Platz als Kaiserin angenommen. Als sie jedoch unter Verdacht steht einen Mord begangen zu haben, wird sie abgesetzt und Delilah, eine uneheliche Tante Emilys, besteigt den Thron. Nun wird es Zeit die Verschwörung mit Hilfe von Corvo Attano oder Emily Kaldwin aufzudecken und sich die Krone zurückzuholen.

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Dark Souls III

Christopher: Dark Souls III ist beim besten Willen kein perfektes Spiel und leider kommt es meiner Meinung nach auch ebenso wenig wie Teil zwei an die Klasse des ersten Teils heran, mein Spiel des Jahres ist es aber trotzdem. (Fast ) jeder Kampf ist eine Herausforderung, das Kampfsystem ist nach wie vor großartig, es werden interessante Bezüge zur Lore der vorherigen Teile hergestellt und alle Gebiete sind logisch miteinander verknüpft. Wer mit den ersten zwei Teilen Spaß hatte wird sich auch an dem voraussichtlich letzten Teil der Serie erfreuen können. In diesem Sinne: Praise the Sun!   \[T]/

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ABZU

Imanuel: ABZU ist der geistige Nachfolger zum Indie-Hit Journey aus dem Jahre 2012 und ist im Prinzip das Selbe, nur in einem anderen Setting. Die gleißenden, schier unendlich weiten Wüsten aus dem Vorgänger werdet Ihr in ABZU nicht mehr zu Gesicht bekommen, denn der Titel verschlägt euch diesmal in eine mysteriöse Unterwasserwelt.
Für 20€ erforscht Ihr nicht nur den teils wunderschön bunten, teils bedrohlich düsteren Ozean, sondern bereist auch Ruinen einer lange ausgestorbenen Zivilisation.
Das Highlight: Den Entwicklern von 505 Games ist das extrem glaubwürdige Verhalten der Fische extrem gut gelungen! In keinem anderen Spiel ist es so schön und intensiv, mit Delfinen, Schildkröten, Schwertfischen, Haien und sogar Sauriern zu schwimmen. Die Steuerung geht dabei gut von der Hand und macht Spaß.
Einziges Manko: ABZU habt Ihr nach gut zwei bis drei Stunden durchgespielt. Da 20€ dem Einen oder Anderen wohl etwas zu viel Geld für so eine kurze Spielzeit ist, empfehle ich, auf den nächsten Sale zu warten, der unausweichlich kommen wird. Alternativ könnt Ihr auch warten, bis Ihr den Titel irgendwann mal als PS-Plus-Mitglied geschenkt bekommt.

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Deus Ex Mankind Divided

Imanuel: Trotz PR-Versagen, der im Vergleich zum Vorgänger deutlich kürzeren (und schwächeren) Story und den fast komplett fehlenden Bosskämpfen: Deus Ex Mankind Divided macht richtig Spaß. Als melancholischer Agent Adam Jensen schleicht, hackt und kämpft Ihr euch in Ego-Perspektive durch gut designte Levels.
Das Gute ist, dass Eidos Montreal diesmal für jeden Spielstil Gadgets ins Spiel gebracht hat, die Spaß machen. Ich wollt euch schleichend durch die Welt bewegen und eure Gegner lediglich betäuben? Dann solltet Ihr in die T.E.S.L.A Fähigkeit investieren, die es euch erlaubt, mehrere Gegner auf einmal anzuvisieren und sie anschließend mit zielsuchenden Elektropfeilen außer Gefecht zu setzen.
Ihr wollt nichts dem Zufall überlassen und eure Gegner lieber endgültig ausschalten? Dann verschießt doch Nano-Klingen aus eurem Arm und nagelt Gegner kurzerhand an die Wand. Nebenbei stehen euch viele verschiedene Waffen und Granaten zur Auswahl, die natürlich auch verbessert und angepasst werden können.
Auch das Setting, wenngleich auch an einigen Stellen etwas unglaubwürdig, erzählt eine Geschichte, die an Erwachsene gerichtet ist. Es geht um Moral, die Ethik des Technologischen Fortschritts und mächtige Strippenzieher von Großkonzernen, die im Hintergrund die Welt regieren.

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