Diablo 3 – Mein Tagebuch

Meine Name ist Rdzk und ich bin ein Sahptev Mönch aus Sanktuario. Zwölf lange Jahre habe ich in meinem Kloster in Ivgorod damit verbracht die Geheimnisse der Natur zu studieren. Nach dieser gefühlten Ewigkeit stört nun eine unbekannte Macht das natürlich Gleichgewicht und ich spüre, dass ich nach Neu-Tristram aufbrechen muss, um es wieder herzustellen. Doch mein Weg wird von einer noch weiteren, noch weit aus böseren Macht versperrt: Fehler 32…
Nachdem sich die Meister von Blizzard sich diesem angenommen haben, konnte ich meine Reise aber dennoch nicht beginnen. Meine letzte ruhige Nacht musste ich damit verbringen, meinen Geist durch Updates und Patches zu stärken

Tag 1

Der Tag der Abreise ist angebrochen und nachdem ich meinen Meistern von Blizzard nur meinen Namen und meine Herkunft verraten habe, darf ich aufbrechen. Nach einem kurzen Fußmarsch befinde ich mich schon vor Neu-Tristram. Sofort wird deutlich, dass das Gleichgewicht der Natur hier erheblich gestört ist: Vor den Toren der Stadt kämpfen die Wachen mit deformierten Monstern, welche aus dem Boden empor kriechen. Meine harte Ausbildung macht sich bezahlt und ohne große Mühe helfe ich, den Angriff auf die Stadt abzuwehren. Der Hauptmann ist mir dankbar und lässt mich in die Stadt eintreten, wo das Schicksal auch schon mit einer neuen Aufgabe auf mich wartet.

Tag 2

Ein Mädchen in der Stadt erzählt mir von ihrem vermissten Großvater. Ich mache mich sofort nach Westen auf und stoße auch gleich wieder auf verschiedenste Arten von Ausgeburten der Hölle. Mittlerweile fühle ich mich schon doppelt so stark wie gestern, ein paar der Waffen, die ich auf dem Weg gefunden habe, erleichtern das Töten. Ich entscheide mich für zwei einfache Angriffsmanöver und reihe sie in einer Kombination aneinander. Zwischendurch blende ich meine Feinde, um mir einen weiteren Vorteil zu verschaffen. Schnell komme ich in den gewohnten Fluss aus Angriffen und eine Leiche nach der anderen pflastert den Weg hinter mir. In einer alten Kathedrale finde ich schließlich den alten Mann und bringe ihn zurück nach Neu-Tristram. Von ihm bekomme ich auch gleich Informationen über die Geschehnisse, welche sich vor meiner Ankunft hier ereigneten: Ein Komet stürzte auf Tristram herab und verwandelte den einst geliebten König in eine böse Gestalt, welche von einem mutigen Ritter vorerst getötet wurde. So leicht konnte das Böse aber nicht aufgehalten werden und nun treibt der Geist des alten Herrscher noch in den Katakomben von Tristram sein Unwesen. Mein nächstes Ziel befindet sich nun klar vor meinen Augen.

Tag 3

Immer wieder einmal wird meine Verbindung zur Natur gestört und es fühlt sich an, als ob ich auf meinem Weg zurückgesetzt werden würde. Solche Dinge lassen sich am besten durch eine Pause umgehen, sind aber ein großes Hindernis auf meinem Weg in die Kathedrale im alten Tristram. Sobald ich aber angekommen bin und mich in den alten Hallen durch weitere Horden kämpfen darf, kommt ein gewisses Gefühl der Zufriedenheit auf. Mittlerweile hat sich mein Repertoire an Angriffen vergrößert und ich muss mich entscheiden, welche zwei ich bevorzuge. Durch eine Rune modifiziere ich meinen Faustschlag und so kämpfe ich aus einer Kombination aus diesem und einem Vorstoß, bei dem ich meinen neuen Kampfstab wirbeln lasse. Die Umgebung kann ich manchmal zu meinem Vorteil einsetzen. Zum Beispiel löse ich Kronleuchter, die von der Decke auf meine Feinde herunter krachen. Ich fühle mich in dieser stimmig beleuchteten Umgebung heimisch und setze meinen Weg durch die Körper der Verdammten fort.

Tag 4

Ich bin schon tief in die Kathedrale vorgedrungen, durch ein Portal konnte ich aber ohne Probleme zurück in die Stadt reisen. Dort ist es mir nun möglich eigene Waffen und Rüstungen zu schmieden. Deren Stärke übertrifft aber nicht die meiner bisherige Ausrüstung, also verzichte ich noch auf diese Möglichkeit. Ich höre auch immer wieder von einem Auktionshaus, in dem andere Abenteurer ihre Fundsachen versteigern sollen. Es soll auch möglich sein mit „Euro“ zu bezahlen, einer Währung, die mir nicht bekannt ist und die meiner Meinung nach auch nicht in das Gleichgewicht dieser Welt passt. Ich lasse auch diese Möglichkeit ungenutzt und teleportiere mich wieder in die Kathedrale. Viele weitere Körper liegen hinter mir, als ich vor dem König von Tristram stehe.
Er sitzt zunächst regungslos auf seinem Thron. Doch er erwacht sofort, als ich ihm seine alte Krone aufsetze, welche ich auf dem Weg bekommen habe. Der Kampf gestaltet sich taktischer als die bisherigen. Unterstützung bekomme ich von einem Ritter, den ich in der Kathedrale getroffen habe. Sobald mein Gegenüber ausholt, gehe ich außer Reichweite, denn jeder seiner Schläge kann tödlich für mich sein. Zwischendurch ruft er weitere Vasallen herbei, die aber keine große Bedrohung darstellen. Nachdem diese erledigt sind, kann ich wieder in den Nahkampf mit dem verdammten Herrscher gehen. Die größte Gefahr ergibt sich aber erst, wenn er seine Kräfte sammelt und zu einer schnellen und flächendeckenden Kombination aus Axthieben ausholt. In diesen Momenten hilft nur Deckung zu suchen, bevor ich selbst wieder meine Angriffe anbringen kann. Mit dieser Strategie dauert der Kampf etwas an, doch schließlich befreie ich die Seele des alten Königs, indem ich meinen Stab durch seinen Körper bohre.

Tag 5

Zurück in Neu-Tristram ernte ich den Lohn meiner Bemühungen und mein Geldbeutel füllt sich. Doch vor allem bin ich reicher an Erfahrung, die schon ich bald brauchen werde. Schnell erkenne ich nämlich, dass dies erst der Anfang eines sehr langen Abenteuers war. Meine Reise wird bestimmt noch öfters durch Probleme wie „Fehler 32“ oder anderen ungewöhnlichen Störungen im Gleichgewicht der Natur behindert. Sobald ich mich aber im Kampf mit den Kreaturen der Hölle befinde, zählen für mich nur meine Fähigkeiten und Angriffskombinationen. Die mögen begrenzt sein, können durch den Einsatz von Runen aber abwechslungsreicher gestaltet werden. Allen mutigen Abenteurern kann ich empfehlen diese Reise auch anzutreten und sich dem Bösen gegenüberzustellen, da der Fluss aus Attacken jeden hineinziehen und festhalten wird, auch wenn die Meister von Blizzard mal das Gleichgewicht stören mögen.

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